Teslafahren und Tauchen

Die Entscheidung, ob ein Tesla zum Tauchhobby passt, mag auf den ersten Blick vielleicht etwas seltsam erscheinen. Schließlich denken die meisten Menschen bei Tauchen an die Unterwasserwelt und nicht an Autos. Doch bei genauerem Hinsehen gibt es einige Aspekte, die Teslas zu einer interessanten Wahl für Taucher machen könnten. In diesem Artikel möchte ich auf einige Aspekte davon eingehen sowie einige kleine Tipps und Tricks teilen.

Ein wichtiges Kriterium für Taucher ist die Umweltfreundlichkeit. Taucher sind oft sehr naturverbunden und legen Wert darauf, die Unterwasserwelt zu schützen. In diesem Zusammenhang ist ein Elektroauto wie ein Tesla natürlich eine gute Wahl. Es gibt keine Abgase und somit keine negative Umweltauswirkung, wenn man zum Tauchplatz fährt. Ausserdem hat ein Tesla weder einen heißen Katalysator, was das Abstellen auf trockenem Gras schwierig macht, noch größere Mengen Öl sodass der Parkplatz ggf. mit Öltropfen verschmutzt werden könnte. Das passt gut zu den Grundsätzen vieler Taucher, die ihre Umwelt lieben und bewahren möchten.

Ein weiterer Aspekt ist die Lautstärke des Fahrzeugs. Taucher schätzen die Ruhe und die Geräusche der Natur unter Wasser. Ein leises Elektroauto passt in dieses Szenario viel besser als ein lauter Verbrennungsmotor. So kann die Fahrt zum Tauchspot bereits eine entspannte und angenehme Erfahrung sein. Man stört auch so keine Angler oder andere Besucher eines Naherholungsgebietes.

Natürlich spielt auch die Ausstattung des Fahrzeugs eine Rolle. Teslas sind bekannt für ihre modernen und technologischen Features. Dies kann für Taucher von Vorteil sein, da sie oft viel Ausrüstung mit sich führen müssen. Ein geräumiger Kofferraum und praktische Aufbewahrungsmöglichkeiten können den Transport von Tauchflaschen, Neoprenanzügen und anderen wichtigen Utensilien erleichtern.

Hier ist ein Tesla, besonders ein Model Y ideal. Denn man hat nicht nur den Stauraum im Kofferraum selbst sondern auch ein Sub-Trunk, ein sehr geräumiges Fach unter dem Kofferraum, groß genug um Urlaubstauchausrüstung für zwei Personen plus Schnorchelequipment für unsere Tochter, zu beherbergen ohne den eigentlichen Stauraum auch nur an zu fassen. Auch der Frunk (der Kofferraum dort wo normale Autos ihren Motor haben) ist für Taucher ideal um Kameras, Umziehsachen, dem “Save The Dive Kit” oder andere Dinge die trocken oder separat bleiben müssen. Insgesamt stehen 2.158 Liter Kofferraumvolumen mit umgelegter Rückbank zur verfügung (um das in Perspektive zu setzen: Ein Mercedes E-Klasse T-Modell (S213) – ein durchaus großes Auto – hat maximal 1.820 Liter; ein Skoda Superb (2024) 1.950 Liter.

Um meinen Kofferraum zu schützen habe ich die ThinsGO Telsa Model Y Kofferraummatte verwendet. Sie ist Wasserfest und schützt nicht nur den Boden sondern auch die Rückbank und die Seiten des Kofferraums. Zudem ist sie im Alltag einigermaßen praktisch und kostengünstig.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für Taucher bei einem Fahrzeug ist: Was mache ich mit dem Autoschlüssel bei einem (Nass)Tauchgang? Heutige Elektronische Schlüssel sind nicht nur oft groß, sodass manchmal ein einfaches Tauch-Ei nicht mehr ausreicht, sie sind im Falle eines Wassereintritts auch sehr teuer zu ersetzen. Werkstattschlüssel werden zudem auch immer seltener bzw. schwieriger isoliert zu verwenden. Und seien wir uns über eines einig: Das Hinterlassen eines Schlüssels auf oder hinter einem Reifen, ist keine wirklich sichere Lösung.

Bei einem Tesla ist mein Handy mein alltäglicher Schlüssel zum Fahrzeug. Über Bluetooth kann das Handy als Schlüssel dienen und schließt das Fahrzeug automatisch auf- und ab. Wenn man sein Handy in einem Tauch-Case verwendet, ist das natürlich schon die Lösung. Das tun aber vermutlich die wenigsten. Der Tesla hat überhaupt keinen physischen Schlüssel – also nichts was man auf den ersten Blick mit Unterwasser nehmen könnte. Allerdings hat der Tesla Schlüsselkarten. Beim Kauf sind zwei Schlüsselkarten mit enthalten, weitere zwei Karten kann man für um die 30€ bei Tesla bestellen. Diese Karten sind Wasserfest! Ich habe mir also eine Ersatzkarte bestellt und…

verwende diese, geschützt in einem TIESOME Hartplastik Kartenhalter als Tauch-Schlüssel zu meinem Fahrzeug. Geschützt durch das harte Case und mit einem Boltsnap an meinem BCD befestigt, kann ich so jederzeit unbesorgt tauchen gehen, lasse mein Handy und andere Gegenstände im Auto und kann dennoch sicher aufschließen. Sollte es doch mal so sein, dass ich die Karte verliere, reicht übrigens auch nur ein Anruf an meine Frau: Sie kann aus der Ferne über die Tesla-App das Auto auch aufschließen. Eine ideale und sehr kostengünstige Lösung, sicher tauchen zu gehen während die Wächter Funktionalität des Teslas auf die im Auto verbliebenen Wertsachen aufpasst.

Alles in allem könnte ein Tesla also durchaus zu einem lohnenswerten Fahrzeug für Taucher werden. Es kommt jedoch immer auf die individuellen Bedürfnisse und Vorlieben des einzelnen Tauchers an. Man sollte sich vor dem Kauf gut informieren und eventuell sogar eine Probefahrt machen, um zu sehen, ob das Fahrzeug den eigenen Anforderungen gerecht wird.


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